Indolnachweis - Detection of Indole Abiotrophia defectiva on BAPDetection of Clostridium difficile toxin (CPE on Vero cells)Bunte Reihe - Identification of bacteria by their metabolic profileMicroscopy of cerebrospinal fluid (Gram stain); culture grew Streptococcus pneumoniaeMycobacteria on Löwenstein-Jensen slantMycobacteria on Löwenstein-Jensen slantMycobacteria on Löwenstein-Jensen slant
 

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie.

Bild des Institutsgebäudes
Dieses Institut gehört zum Zentrum für Infektiologie und Infektionsschutz der 
Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Unter der Leitung von 
Herrn Prof. Dr. Achim Hörauf arbeiten die Institutsangehörigen wissenschaftlich, in der Lehre und 
diagnostisch auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie.



Nachruf Herr Prof. Dr. med. Klaus Peter Schaal

Am 20. Mai 2016 verstarb für uns
plötzlich und unerwartet im 76.
Lebensjahr Professor Dr. med.
Klaus Peter Schaal, emeritierter
Ordinarius für Medizinische
Mikrobiologie und Immunologie
und vom Herbst 1984 bis zum
Sommer 2005 Direktor des damals
gleichnamigen Instituts der Universität
Bonn und des Universitätsklinikums
Bonn.
Klaus Peter Schaal wurde am 26. August 1940 in
Breslau als Sohn von Gerhard und Margarete
Schaal geboren. Nach dem Studium der Medizin
an der Universität Köln von 1960 bis 1965 bestand
Klaus P. Schaal die Ärztliche Prüfung im Februar
1966, wurde nach seiner Medizinalassistentenzeit
im Juni 1968 als Arzt bestallt und begann seine
Arbeit am Hygiene-Institut der Universtität zu
Köln bei Professor Dr. Gerhard Pulverer. Im Dezember
des darauffolgenden Jahres wurde er aufgrund
seiner Inauguraldissertation zum Thema Die Resistenz
der Erreger der Aktinomykosen, Klassische
Aktinomykose und Nocardiose, gegen Umwelteinflüsse
bei Professor Friedrich A. Lentze an der Universität
zu Köln promoviert. Am 1.1.1980 wurde
Dr. Klaus P. Schaal zum C3-Professor ernannt, am
1.10.1984 übernahm er den Lehrstuhl für Medizinische
Mikrobiologie und Immunologie der Universität
Bonn und die Leitung des gleichnamigen
Instituts von Prof. Dr. Henning Brandis.
Prof. Dr. Klaus P. Schaal ist dem wissenschaftlichen
Thema seiner Dissertationsschrift, den
Aktinomyzeten und Nocardien, im weiteren Sinne
zeitlebens treu geblieben und galt weltweit als
einer der wenigen ausgewiesenen Experten auf
diesem Gebiet, was unter anderem bereits 1997
durch Benennung von Actinotignum (Actinobaculum)
schaalii zu seinen Ehren Ausdruck gefunden
hat. Das Robert-Koch-Institut hat ihn zum Leiter
des Nationalen Konsiliarlabors für Aktinomyzeten
ernannt; auch mehr als ein Jahrzehnt nach seiner
Emeritierung erreichen immer wieder Anfragen zu
Diagnostik und Therapie dieser Erregergruppe aus
ganz Deutschland das früher von ihm geleitete Institut.
Die Fachwelt verdankt ihm zahlreiche Originalpublikationen
sowie Buchbeiträge; er hat viele
Dissertationen betreut und war ein didaktisch ausgezeichneter,
bei seinen Hörerinnen und Hörern
sehr beliebter Hochschullehrer, der es gut verstanden
hat, die Bedeutung seines Faches darzustellen
und Begeisterung dafür zu wecken. Mit großem
persönlichen Engagement hat er Ärztinnen und
Ärzten im Fach Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
weitergebildet und sie erfolgreich auf
die abschließende Prüfung vorbereitet.
Auf sein umfassendes Wissen auf dem Gebiet
der Mikrobiologie wurde auch außerhalb der
Hochschule und der Krankenversorgung zurückgegriffen.
Er war viele Jahre Mitglied, von 2000 bis
2004 auch der Vorsitzende der Zentralkommission
für die Biologische Sicherheit und viele Jahre Mitglied
des Ausschusses für biologische Arbeitsstoffe
des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung.
Sein Wirken fand Ausdruck in zahlreichen
Ehrungen, etwa dem Bundesverdienstkreuz am
Bande, das er 2003 erhalten hat. 2007 wurde Prof.
Dr. Klaus P. Schaal von der Deutschen Gesellschaft
für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), deren Präsident
er war, mit der Ferdinand-Cohn-Medaille
ausgezeichnet. Er war Mitglied und Vorsitzender
des Leitungsgremiums der Qualitätssicherungskommission
der DGHM. Im Jahr 2000 erhielt er den
Cabeza-Maya-Preis und die Ehrennadel der Universität
de los Andes, Merida, Venezuela. Auch
nach seiner Emeritierung hat er fortwährend die
Einstufung der Bakterien in Risikogruppen fachlich
geleitet und seine Vortragsaktivität beibehalten.
Prof. Dr. Klaus P. Schaal ist seinen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern als hochgebildeter, umfassend
fachkundiger und stets der optimalen Versorgung
der Patientinnen und Patienten verpflichteter
Institutsdirektor in Erinnerung. Er war Wahl-
Rheinländer und hat auch an den örtlichen Besonderheiten
– etwa dem Karneval – mit viel Freude
teilgenommen. Wir werden ihn vermissen und
ihm stets ein ehrendes Andenken bewaren.

 

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