Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie

Latest / July. 2021

Millionenförderung für Bekämpfung der Flussblindheit

Aktuelles

 

Entwicklung des Antibiotikums Corallopyronin-A gegen Filariosen

Mehr als 72 Millionen Menschen in den Tropen sind mit den Fadenwürmern Onchocerca volvulus bzw. Wuchereria bancrofti und Brugia malayi infiziert. Die Infektion mit diesen Würmern kann bei Betroffenen zu schwerer Dermatitis und Erblindung bzw. zur Elephantiasis führen– eine Krankheit, bei der sich v.a. die Beine extrem vergrößern. Bei Hunden kann ein ähnlicher Parasit die lebensbedrohliche Hundeherzwurm-Krankheit auslösen. Mit dem Naturstoff Corallopyronin A haben Prof. Achim Hörauf und sein Team am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP) des UKB bereits 2009 einen Wirkstoff gefunden, der die langlebigen Würmer abtötet und so die verheerenden Folgen aufhalten bzw. heilen kann. Weiterlesen...

Erfolgreicher Studenten- und Mitarbeiteraustausch zwischen KNUST, Kumasi, Ghana und IMMIP- Bonn

Im Rahmen des ERASMUS-plus-Mobilitätsaustausches zwischen der Universität Bonn und der Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) war das IMMIP Gastgeber für Dozenten aus Kumasi. Prof. Alexander Debrah und Dr. Linda Batsa Debah arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit Prof. Achim Hoerauf zusammen und haben auch weiterhin gemeinsame Projekte mit den IMMIP-Forschern Dr. Ute Klarmann-Schulz, Dr. Kenneth Pfarr, Dr. Manuel Ritter, Dr. Tomabu Adjobimey und Prof. Marc Hübner. Während ihres Besuchs hielten Prof. Alexander Debrah und Dr. Linda Batsa Debrah Seminare und trafen sich mit Forschern des IMMIP, des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit am UKB und des Exzellenzclusters Immunosensation. Weiterlesen...

German-West African Centre for Global Health and Pandemic Prevention (G-WAC) offiziell eröffnet

Das neu gegründete German-West African Centre for Global Health and Pandemic Prevention (G-WAC) wurde am 26. November 2021 an der KNUST in Kumasi, Ghana, offiziell eröffnet. Ziel des Pandemiezentrums ist es, der existenziellen Bedrohung der Gesundheit und des Wohlergehens der Menschen durch globale Pandemien mit trans- und interdisziplinären Forschungsprojekten zu begegnen. Das Zentrum wird sich nicht nur mit der Pandemievorsorge in Westafrika, sondern in ganz Afrika befassen. Der deutsche Botschafter in Ghana, Seine Exzellenz Daniel Krull, und Würdenträger aus Ghana waren bei der Eröffnung anwesend. Eine Delegation der deutschen Botschaft in Accra, die Partner des G-WAC von der Universität Bonn, dem Universitätsklinikum Bonn, der TU Berlin, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Berlin School of Public Health und dem DAAD-Büro in Ghana waren ebenfalls anwesend. Weiterlesen...

Antibiotikaresistenzen – keine weitere Zeit verlieren

Interview des Monats mit Prof. Achim Hörauf

Berlin (pag) – Das Thema der zunehmenden antimikrobiellen Resistenzen darf nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Es ist mindestens fünf vor zwölf, sagt Prof. Achim Hörauf von der Universität Bonn. Im „Interview des Monats“ fordert für die Erforschung neuer Antibiotika sinnvolle finanzielle Rahmenbedingungen in der EU, ansonsten werden diese Opfer ihres eigenen Erfolgs.

https://www.gerechte-gesundheit.de/debatte/interviews/aktuell.html

Virtuelles Kamingespräch

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Niels Annen und Dr. Jakob Simmank, Leiter des Bereichs Gesundheit bei ZEIT online, diskutierten in einem virtuellen Kamingespräch über globale Gesundheit und zukünftige Strategien des BMZ. Prof. Achim Hoerauf, Direktor des IMMIP und Sprecher des DNTDs begrüßte die Gäste zum virtuellen Treffen.

 

Prof. Marc Hübner wurde in die Fachgruppe der Rili-BÄK berufen

Prof. Hübner wurde für die Amtsperiodes 2022-2026 in die Fachgruppe D3 "Direkter Nachweis und Charakterisierung von Infektionserregern" gemäß der "Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen" (Rili-BÄK) berufen.

 

Welt-NTD-Tag 2022

Weltweit sind mehr als eine Milliarde Menschen von NTDs betroffen, von denen jährlich 1,7 Milliarden eine präventive Behandlung benötigen. Trotz der anhaltenden Pandemie erhielten im Jahr 2020 757 Millionen Menschen eine NTD-Behandlung. Anlässlich des Welt-NTD-Tags 2022 wurden Denkmäler auf der ganzen Welt in Orange und Lila erleuchtet. Wissenschaftler und die NTD-Gemeinschaft schickten Botschaften in die Welt, und es wurde ein gemeinsames Video erstellt. Prof. Achim Hoerauf, Direktor des IMMIP, war einer derjenigen, die kurze Videobotschaften schickten, um für den Kampf gegen NTDs zu mobilisieren.

 

 

DAAD fördert acht neue Globale Zentren für Klima und Gesundheit

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert in einem neuen Programm acht fächerübergreifende „Globale Zentren“ zur Bewältigung weltweiter Herausforderungen. Vier Zentren werden zu Klimafragen, weitere vier zu Gesundheitsthemen und Pandemien forschen und lehren. Das Auswärtige Amt (AA) fördert den Aufbau der Zentren bis 2025 mit rund 22 Millionen Euro. Weiterlesen...