Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie

World Antimicrobial Awareness Week!

18. bis 24. November

Aktuelles

 

Entwicklung des Antibiotikums Corallopyronin-A gegen Filariosen

Mehr als 72 Millionen Menschen in den Tropen sind mit den Fadenwürmern Onchocerca volvulus bzw. Wuchereria bancrofti und Brugia malayi infiziert. Die Infektion mit diesen Würmern kann bei Betroffenen zu schwerer Dermatitis und Erblindung bzw. zur Elephantiasis führen– eine Krankheit, bei der sich v.a. die Beine extrem vergrößern. Bei Hunden kann ein ähnlicher Parasit die lebensbedrohliche Hundeherzwurm-Krankheit auslösen. Mit dem Naturstoff Corallopyronin A haben Prof. Achim Hörauf und sein Team am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP) des UKB bereits 2009 einen Wirkstoff gefunden, der die langlebigen Würmer abtötet und so die verheerenden Folgen aufhalten bzw. https://www.dzif.de/de/corallopyronin-neues-antibiotikum-gegen-wurminfektionen

heilen kann. Weiterlesen...

World Health Summit 2022

Der World Health Summit (https://www.worldhealthsummit.org) ist eines der weltweit führenden strategischen Foren für globale Gesundheit. Der Weltgesundheitsgipfel findet jedes Jahr im Oktober statt und bringt internationale Experten aus Wissenschaft, Politik, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft in Berlin zusammen. Während des dreitägigen Gipfels arbeiten Interessenvertreter/innen und Entscheidungsträger/innen aus 100 Ländern und allen Bereichen des Gesundheitswesens zusammen, um Lösungen für die Herausforderungen der globalen Gesundheit zu finden und die Agenda für eine gesündere Zukunft zu bestimmen.
In diesem Jahr leiteten Prof. Achim Hörauf, Direktor des IMMIPs und Sprecher des DNTDs, und Dr. Carsten Köhler, Universitätsklinikum Tübingen, die Sitzung WS 10 - Vernachlässigte Tropenkrankheiten im Kontext der WHO-NTD-Roadmap 2030; Moving to Action through the Kigali Declaration Weiterlesen...

18. bis 24. November: World Antimicrobial Awareness Week

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor der größten globalen Bedrohung der Menschheit, das G7 Forum der führenden Wirtschaftsnationen spricht gar von einer schleichenden Pandemie. Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) stellt sich dieser Herausforderung: Forscher:innen entwickeln neue antimikrobielle Wirkstoffe und Therapien, überwachen die Ausbreitung von Resistenzen, konzipieren Infektionskontroll­maßnahmen und vernetzen sich global, um das Problem zu lösen.

https://www.dzif.de/de/18-bis-24-november-world-antimicrobial-awareness-week

Antibiotikaresistenzen – keine weitere Zeit verlieren

Interview des Monats mit Prof. Achim Hörauf

Berlin (pag) – Das Thema der zunehmenden antimikrobiellen Resistenzen darf nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Es ist mindestens fünf vor zwölf, sagt Prof. Achim Hörauf von der Universität Bonn. Im „Interview des Monats“ fordert für die Erforschung neuer Antibiotika sinnvolle finanzielle Rahmenbedingungen in der EU, ansonsten werden diese Opfer ihres eigenen Erfolgs.

www.gerechte-gesundheit.de

Wenn erst einmal der Wurm drin ist

Kein Wunder, denn allein die 68 Millionen Menschen, die an Elephantiasis leiden, bei der durch Lymphstau Körperteile unheilbar abnorm anschwellen, und jene 21 Millionen mit Flussblindheit leben fast ausschließlich in den entlegensten Gebieten Afrikas und Südostasiens. Das sind Regionen, in denen die Pharmaindustrie keine hohen Gewinne erzielen kann. „Und so kommt es, dass in den letzten 30 Jahren weniger als 0,1 Prozent der neuentwickelten Medikamente gegen Tropenkrankheiten helfen“, sagt Prof. Achim Hörauf. Weiterlesen...

Meeting des EU Konsortiums HELP - Helminth Elimination Platform

am DNDi in Genf am 8. Und 9 November 2022. Der Fortschritt des nun im dritten Jahr befindlichen Projektes wurde mit den Partnern vom Swiss TPH (Basel, Schweiz), DNDi (Genf, Schweiz), Muséum national d'Histoire naturelle (Paris, Frankreich), Ifakara Health Institute (Bagamoyo, Tansania), University of Buea (Buea, Kamerun), Universitätsklinikum Bonn und Elanco (Leverkusen, Deutschland) diskutiert.

 

Künstliche Intelligenz für die Diagnose von Flussblindheit

Dr. Daniel Kuehlwein (Capgemini), Dr. Ute Klarmann-Schulz und Prof. Achim Hoerauf haben die Fortschritte des Projekts "Automatisierung der histologischen Analyse von Onchozerkose-Knötchen mit künstlicher Intelligenz (KI)" auf dem jährlichen Grand Challenges Meeting in Brüssel vorgestellt.

 

 

Erste nationale Konferenz über Podokoniose in Kamerun:

Trotz der erheblichen Belastung der öffentlichen Gesundheit, der Morbidität und der Stigmatisierung bleibt die Podokoniose eine Krankheit, für die es kein spezifisches globales Gesundheitsprogramm gibt, so dass die Krankheit nur im Schatten der Programme für lymphatische Filariose oder NTDs der Haut sichtbar ist. Die erste nationale Konferenz wurde daher organisiert, um die Ergebnisse der bisher durchgeführten Arbeiten zu präsentieren Weiterlesen...